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Mittwoch, 01. Mrz 2017

Internetportal www.bambiona.de wird neuer Partner unserer Initiative

Seit kurzem arbeitet unsere Initiative auch mit dem Internetportal www.bambiona.de zusammen. Auf dieser Plattform erhalten Eltern nicht nur alles rund um den eigenen Nachwuchs, sondern auch wertvolle Tipps und Ratgeber für die Kindererziehung. So kann unter unserer Rubrik „Rat und Tat“ auch das neue E-Book unseres Partners mit dem Titel „Kindererziehung“ kostenlos downgeloadet werden.

Weiterführende Informationen erhalten Sie unter www.bambiona.de/thema/kindererziehung 

Donnerstag, 19. Mai 2016

„Notruf-Pinnwand“ als cleverer Werbeartikel für Unternehmen

Unter dem Motto „Für alle Fälle die richtige Nummer“ wurde von unserer Initiative 2013 die „Notruf-Pinnwand“ entwickelt. Dabei handelt es sich um einen stabilen Wandplaner im Format DIN A4, auf dem sämtliche relevanten Notrufnummern übersichtlich abgedruckt sind. Sie kann überall ohne Probleme angebracht werden und bietet den Menschen schnelle Hilfe bei allen Notsituationen – sei es einem Unfall, bei Krankheit oder bei Verlust der EC-Karte.

Was unserer Initiative natürlich besonders wichtig ist, dass sich darauf zudem wichtige telefonische Anlaufstationen für Kinder und Jugendliche befinden, die ihnen z.B. bei häuslicher Gewalt, Missbrauch oder Problemen mit Drogen oder Mobbing schnell und diskret weiterhelfen können.

Um der Bevölkerung - und insbesondere auch den Kindern und Jugendlichen - diesen überaus wichtigen „Alltagshelfer“ kostenlos zur Verfügung stellen zu können, möchten wir bevorzugt Firmen und Geschäfte dafür gewinnen, dass sie unsere „Notruf-Pinnwand“ ihrer Kundschaft quasi als kleines Kundenpräsent mitgeben. Dies hat sich bereits als die effizienteste Verteilmöglichkeit herausgestellt.

Unter der Internetseite www.notruf-pinnwand.de erhalten Unternehmen alle notwendigen Informationen über diesen originellen und gleichzeitig auch mal wirklich nützlichen „Werbeartikel“, mit dem das eigene Geschäft zudem das ganze Jahr über in den Haushalten der Kunden präsent bleibt.

 

Montag, 18. April 2016

Fast jedes elfte Kind missbraucht

Fast jedes elfte Kind in Deutschland erlebt einer aktuellen Untersuchung zufolge Missbrauch. Laut der Studie „Mi-KADO-Missbrauch von Kindern: Ätiologie, Dunkelfeld, Opfer“ ist jede neunte Frau (11,5 Prozent) als Mädchen missbraucht worden. Bei den Männern beträgt die Quote 5,1 Prozent, was geschlechtsübergreifend einen Anteil von 8,5 Prozent ergibt, wie die Universität Regensburg mitteilte.

Frauen bewerteten die Misshandlung im Rückblick insgesamt als belastender als Männer, erläuterten die Forscher. Die Betroffenen seien bei ihrer ersten Missbrauchserfahrung im Schnitt 9,5 Jahre alt gewesen. Eine interdisziplinäre Gruppe von Wissenschaftlern hat 28.000 Erwachsene und mehr als 2.000 Minderjährige in den vergangenen dreieinhalb Jahren zu sexuellen Missbrauch in ihrer Kindheit befragt. Nur ein Drittel der Minderjährigen habe den sexuellen Übergriff den Eltern oder anderen Angehörigen offenbart. Nur ein Prozent wird der Studie zufolge Ermittlungsbehörden oder Jugendämtern bekannt.

Montag, 21. Mrz 2016

Sexuelle Übergriffe: Trauma rasch erkennen und behandeln

Die Flüchtlingskrise bringt das Thema auf die Tagesordnung: Viele Menschen sind traumatisiert. Doch das gilt nicht nur für die Opfer von Krieg und Vertreibung. Oft leiden auch die Betroffenen von sexuellen Übergriffen und Gewalt unter Traumata.

Hiervon sind vor allem Kinder und Jugendliche betroffen, denn sie trauen sich meist viel weniger über ihre verstörenden Erlebnisse zu sprechen als Erwachsene, vor allem, wenn es um sexuelle Vorfälle geht. Hinzu kommt, dass diese in vielen Familien geradezu tabuisiert werden. Deshalb ist es häufig die Aufgabe von Menschen außerhalb der Familie die Erkennungssignale wahrzunehmen und darauf zu reagieren, gerade wenn im eigenen Zuhause eisernes Schweigen herrscht oder gar der Täter sitzt.

Klassische Symptome sind neben Angst und panikartigen Verhalten oft auch subtilere Zustände wie emotionale Taubheit, Gefühlsabstumpfung oder das Gegenteil: ständige Aufgeregtheit, Dauerstress und Konzentrationslosigkeit. Wenn vom Umfeld der betroffenen Kinder nach einem Vorfall zeitnah reagiert wird, mit dem Opfer gesprochen und die Aufarbeitung begonnen wird, muss es nicht zu schwerwiegenden psychischen Erkrankungen kommen, so Volker Dittmar, Psychologe von der psychiatrischen Tagesklinik des Bezirksklinikums Regensburg und Gesellschafter des Trauma-Instituts Süddeutschland.
 

Montag, 29. Februar 2016

„Gutes tun und damit werben“ - Werden auch Sie Lizenzpartner unserer Initiative!

Die Initiative „Unsere Kinder sind unschlagbar“ arbeitet in erster Linie präventiv. Wir wollen die Menschen durch gezielte Öffentlichkeitsarbeit „wachrütteln“, in ihnen das Bewusstsein fördern, bei Gewalt gegenüber Kindern nicht einfach wegzusehen, sie zu mehr Solidarität und Zivilcourage ermuntern.

Dies soll vor allem durch bundesweite Plakat- und Anzeigenkampagnen erreicht werden. Zudem haben seit 2012 Privat- wie auch Geschäftsleute die Möglichkeit, die Initiative bei ihrer Öffentlichkeitsarbeit aktiv als sogenannter „Werbebotschafter“ zu unterstützen, indem sie spezielle Werbeartikeln wie z.B. Briefumschläge, Kugelschreiber, Feuerzeuge etc. – welche jeweils mit eindringlichen Botschaften bzw. dem Emblem der Initiative versehen sind – zu kaufen und entsprechend unters „Volk zu bringen“.

Als Ergänzung hierzu bieten wir seit Kurzem speziell Firmen eine weitergehendere Unterstützungsmöglichkeit in Form einer „Lizenzpartnerschaft“ an. Gemäß dem alten Werbeslogan „Gutes tun und damit werben“ erhalten Firmen hierbei das Recht zur Verwendung und Verbreitung unseres Logos bzw. Namenszuges für den eigenen Werbe- und Öffentlichkeitsauftritt. Sei es auf Briefbögen, Firmenfahrzeugen, Internetseiten oder auf Plakaten, in Werbeanzeigen bzw. Weihnachtskarten. Damit hilft das jeweilige Unternehmen mit, unsere Botschaften bundesweit noch stärker zu verbreiten. Im Gegenzug dafür macht der Lizenzpartner sein soziales Engagement für jedermann sichtbar. Das Unternehmen erreicht dadurch einen deutlichen Imagegewinn und erfährt hierfür Anerkennung bei Kunden und Geschäftspartnern gleichermaßen. Somit können beide Seiten davon profitieren.

Nähere Informationen über eine Lizenzpartnerschaft erhalten Sie hier
 

Montag, 11. Januar 2016

„starke Eltern – starke Kinder“ - Das Jahresheft des Deutschen Kinderschutzbundes e.V.

Seit 1998 erscheint einmal jährlich das Jahresheft des Deutschen Kinderschutzbundes e.V. mit dem Titel „starke Eltern – starke Kinder“. Ein pralles Magazin, das immer ein bestimmtes Thema aus unterschiedlichsten Perspektiven beleuchtet. So groß die Bandbreite, so pointiert das Ziel: Menschen, die mit Kindern umgehen, Hilfen und Anregungen zu bieten, gestützt durch neueste Erkenntnisse aus der täglichen Arbeit des Kinderschutzbundes.

Das Magazin ist zum Preis von 6,90 Euro bundesweit im Handel oder direkt beim Verlag Ziel:Marketing erhältlich. Die ganze Ausgabe oder einzelne Kapitel gibt es ab sofort auch als PDF auf der Internetseite des Deutschen Kinderschutzbundes (www.dksb.de).

Montag, 14. Dezember 2015

„Starke Kinder“ - Elternmagazin zum Thema „frühe Suchtvorbeugung“

Mütter und Väter, die ihre Kinder bei der Entwicklung zu selbstbewussten, starken Persönlichkeiten unterstützen, machen sie auch stark für ein Leben ohne Gewalt und Drogen. Das Elternmagazin gibt hierfür auf unterhaltsame Art Anregungen und Tipps für den Erziehungsalltag. Die Palette reicht vom Gummibärchen-Frust-Essen wegen schlechter Schulnoten bis hin zu den ersten Erfahrungen mit Tabak und Alkohol.

Wie Eltern angemessen reagieren und im „ganz normalen Wahnsinn“ der Erziehung gelassen bleiben können – davon berichten zahlreiche Beiträge sowie ein Interview mit einer Familienberaterin.

Das Magazin kann kostenlos auf der Internetseite der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung in Köln (www.bzga.de) bezogen werden.

Montag, 12. Oktober 2015

„Ich pfeif Euch was“! - Unterstützen auch Sie die Aktion „Schutzpfeife“

So genial wie einfach ist die Idee, die sich hinter unserer Aktion „Schutzpfeife“ verbirgt. Eine Pfeife ist die effektivste Art auf sich aufmerksam zu machen. Damit können sich Kinder und Jugendliche auf einfache und lautstarke Weise überall bemerkbar machen, wenn sie in Not oder Schwierigkeiten stecken.

Außerdem wird durch einen schrillen Pfiff nicht nur jeder umliegende Passant wirkungsvoll alarmiert, sondern auch der/die Angreifer verunsichert bzw. verschreckt. So lassen sich viele brenzlige Situationen bereits in der Entstehungsphase vermeiden. Oftmals ist unsere „Schutzpfeife“ schneller und wirkungsvoller wie jeder abgesetzte Notruf per Telefon. Nähere Informationen über unsere „Schutzpfeife“ erhalten Sie unter der Rubrik Projekte.

Um möglichst viele Kinder und Jugendliche mit diesem wirkungsvollen Notrufinstrument auszustatten, suchen wir nach "Offiziellen Verkaufsstellen", welche diese Pfeifen ihrer Kundschaft mit anbieten. Hierzu stellen wir den Geschäften extra ein Verkaufsdisplay speziell für den Thekenbereich kostenlos zur Verfügung (was lediglich 30 x 20 cm Platz benötigt). Es sei erwähnt, dass Sie durch Ihre Teilnahme an dieser Aktion nicht nur aktive Imagewerbung für Ihr Geschäft betreiben können, sondern auch noch eine zusätzliche Umsatzmöglichkeit erhalten.

Interessierte Einzelhandelsgeschäfte können sich per email unter info@vorsicht-zerbrechlich.de an uns wenden. Sie erhalten daraufhin ausführliche Informationen per email zugesandt.
 

Montag, 31. August 2015

Neue Trikots für die Mädels der JFG Kümmersbruck

Die Initiative „Unsere Kinder sind unschlagbar“ hat die D-Jugend-Mädchen der JFG Mittlere Vils mit neuen Trikots ausgestattet. Der brandneue Trikotsatz mit dem Logo der Initiative vorne drauf wurde persönlich vom Mitinitiator Stephan Krautwurst an die beiden Trainer der Mannschaft Rainer Barth und Klaus Schindler übergeben . „Als Verantwortliche eines Vereins, welcher fast 50 Mädchen betreut, wie auch als Eltern können wir uns mit den Zielen der Initiative voll identifizieren und wollen mit unserem neuen Mannschafts-Outfit unseren Beitrag dazu leisten“, so Klaus Schindler.


 

Zusammen mit den Trikots wurden alle Mädchen auch mit einer „Schutzpfeife“ ausgestattet, um sich in Notsituationen schnell und unkompliziert bemerkbar zu machen. Damit soll der Alltag dieser Mädchen ein klein wenig sicherer gemacht werden (siehe Bild).

 

 

 

 

 

 

Zukünftig will unsere Initiative vermehrt Schüler- und Jugendmannschaften mit Trikots, auf denen unsere Botschaften aufgedruckt sind, ausstatten. Hierzu wurde extra eine Partnerschaft mit dem Sportartikelhersteller ERIMA vereinbart. „Gerade der Sport bietet für unser Anliegen eine hervorragende Plattform und hilft uns unsere Aufrufe und Werbebotschaften optimal zu verbreiten“, so Mitinitiator Stephan Krautwurst gegenüber der regionalen Presse.

Interessierte Unternehmen, welche ihren ortsansässigen Nachwuchsteams gerne auch einen Trikotsatz mit unserem Brustlogo sponsern wollen, können sich unter info@vorsicht-zerbrechlich.de mit uns in Verbindung setzen.
 

Montag, 22. Juni 2015

Weniger getötete Kinder kein Zeichen der Entwarnung

In Deutschland sind im vergangenen Jahr weniger Kinder getötet worden als 2013. Insgesamt starben 108 Jungen und Mädchen 2014, weil sie Opfer von Gewalt oder Vernachlässigung wurden. Das waren fast 30 Prozent weniger als im Jahr zuvor (153). Die Zahlen gehen aus der Polizeilichen Kriminalstatistik hervor.

Die Zahl der Jungen und Mädchen, die Opfer von sexuellen Missbrauch wurden, ging ebenfalls leicht zurück – allerdings blieb sie auf hohem Niveau: Die Polizei registrierte im vergangenen Jahr 14.395 Fälle von sexuellem Kindesmissbrauch. Das sind umgerechnet fast 40 Fälle pro Tag.

Die Zahl der misshandelten Kinder nahm dagegen zu. Gemeldet wurden 4.233 Fälle und damit fast fünf Prozent mehr als 2013. BKA-Präsident Holger Münch sagte: „Täglich wurden fast 50 Kinder misshandelt oder sexuell missbraucht. Und das sind nur die bekannt gewordenen Fälle“. Experten gehen von einem großen Dunkelfeld aus. Die Deutsche Kinderhilfe mahnte, auch wenn in einzelnen Bereichen die Opferzahl sinke, sei dies keineswegs ein Zeichen der Entwarnung.

Montag, 13. April 2015

Neue Plakataktion des Opferschutzverbandes „WEISSER RING“

Seit Beginn des Jahres setzt der WEISSE RING in vielen deutschen Großstädten mit City-Light-Postern ein Zeichen gegen Gewalt an Kindern. Die Poster rufen die Betrachter dazu auf, ihr Schweigen zu brechen und Gewalt an Kindern zu melden. Das Motiv wirkt dabei wie ein „Trojanisches Pferd“. Auf den ersten Blick sieht es aus wie ein freundliches Plakat für Kuscheltiere. Erst durch die Überschrift und den Text entsteht die Wendung: „Gegen Gewalt an Kindern: Brechen Sie Ihr Schweigen!“.

Der Teddybär steht dabei für den Mantel des Schweigens, den Gewalt an Kindern oft umgibt. Das Spielzeug kann als STUMMER ZEUGE keine Vorfälle melden.

Nähere Informationen zu dieser Kampagne erhalten Sie unter www.weisser-ring.de

Freitag, 20. Februar 2015

Freie Handelsvertreter gesucht!

Für die bundesweite Verbreitung unserer „Schutzpfeifen“ für Kinder und Jugendliche über den Einzelhandel suchen wir engagierte Handelsvertreter auf freiberuflicher Basis.

Wir bieten mit diesem originellen aber gleichsam wirkungsvollen „Notrufinstrument“ die Möglichkeit eines attraktiven Zusatz- bzw. Haupteinkommens, bei freier Zeiteinteilung, wohnortnahem Arbeiten und ohne Investitionskosten. Nicht zu vergessen, dass dadurch aktiv mitgeholfen wird, den Alltag für unsere Kinder und Jugendlichen sicherer zu machen.

Wenn Sie über ein entsprechendes Verkaufstalent verfügen, sich zudem für soziale Projekte begeistern können und eventuell bereits gute Kontakte zum Einzelhandel haben, dann kontaktieren Sie uns.  

Nähere Informationen erhalten Sie unter der Rubrik Jobs.

Freitag, 05. Dezember 2014

Zusätzliche Kooperation mit Plakatwerbeunternehmen

Unser Plakatmotiv „Gewalt gegen Kinder geht uns alle an“ hing bis dato schon an mehreren hundert Plakatwänden. Durch eine weitere Kooperation mit einem Plakatwerbeunternehmen aus Nordrhein-Westfallen soll diese Anzahl noch erhöht werden.

„Gerade durch diese bundesweite Plakatwerbung können wir tausende von Bürgern mit unserer Botschaft erreichen und ggfs. ihr Verhalten positiv verändern“, so Stephan Krautwurst von der Initiative „Unsere Kinder sind unschlagbar“.

In diesem Zusammenhang wird demnächst auch an neuen Plakatmotiven gearbeitet. Durch die Ereignisse um die Offenbacher Studentin Tugce Albayrak, die sich in einem McDonalds-Restaurant schützend vor zwei Mädchen gestellt hat und dies mit ihrem Leben bezahlen musste steht das Thema Zivilcourage eventuell bei der Motivauswahl ganz oben.

Freitag, 14. November 2014

Bundestag verschärft Gesetz gegen Kinderpornografie und Missbrauch

Kinder und Jugendliche sollen besser vor sexuellem Missbrauch und unerlaubten Nacktaufnahmen geschützt werden. Der Bundestag hat nunmehr eine Verschärfung des Sexualstrafrechts beschlossen. Demnach macht sich künftig strafbar, wer Kinder und Jugendliche nackt fotografiert oder filmt, um die Bilder zu verkaufen oder in Tauschbörsen einzustellen. Auch Erwachsene sollen besser vor bloßstellenden Aufnahmen bewahrt werden. Die Opposition beklagte, die Gesetzesänderung schaffe neue rechtliche Unsicherheiten und schieße über das Ziel hinaus.

Ursprünglich hatte Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) eine noch weiter reichende Regelung geplant. Er wollte zunächst das unbefugte Ablichten von nackten Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen generell unter Strafe stellen. Experten und Rechtspolitiker hatten jedoch beanstandet, dies kriminalisiere auch unverfängliche Handlungen. Daraufhin entschärfte Maas die Pläne kurz vor der Abstimmung. Niemand soll mit den Körpern junger Menschen Geld verdienen.

Nun gilt: Generell dürfen keine Bildaufnahmen weitergegeben werden, die dem Ansehen des Betroffenen erheblich schaden können. Bei Kindern und Jugendlichen greifen strengere Regelungen: Aufnahmen, die nackte Jungen und Mädchen in einer "unnatürlich geschlechtsbetonten Haltung" zeigen oder ihre Genitalien in aufreizender Form, sind ausdrücklich verboten. Aber auch wer Nacktbilder von Kindern und Jugendlichen macht, die noch nicht als Pornografie gelten, macht sich strafbar – sofern er dies zu kommerziellen Zwecken oder für Tauschgeschäfte tut.

Montag, 06. Oktober 2014

Sei kein Opfer … und kein Täter! Neu erschienenes Praxishandbuch zu den Themen Gewaltprävention und Zivilcourage

Pöbbeleien und gewalttätige Übergriffe können überall geschehen. Wie kann man sich auf so etwas vorbereiten? Was kann man tun, wenn man selbst oder andere Menschen bedrängt werden? Dieses Praxisbuch von Autor Tim Bärsch vermittelt Anregungen, wie man sich in Extremsituationen richtig verhält.

Dabei handelt es sich um ein sehr gut verständlich geschriebenes Buch, das sich durch direkt umsetzbare und alltagstaugliche „Gebote“ und Tipps auszeichnet. Besonders gelungen ist die Auseinandersetzung mit der Thematik, wie man aus der Opferrolle herauskommt ohne sich auf den Weg in die Täterrolle zu begeben.

Titel:        Sei kein Opfer … und kein Täter: Das Praxisbuch zu den Themen Kommunikative Deeskalation, Gewaltprävention und Zivilcourage (Taschenbuch 100 Seiten)

Autor:        Tim Bärsch

Verlag:       Books on Demand (Ausgabe: 1. Oktober 2014)

ISBN:        3735781314

Preis:         8,99 €
 

Montag, 01. September 2014

Mobbingfreie Schule – gemeinsam Klasse sein!

Mobbing gehört zum Alltag an Deutschlands Schulen. Fast täglich werden Kinder schikaniert, ausgegrenzt und bedroht. Laut Forsa-Umfragen sind 15 Prozent der Schüler schon einmal durch Mitschüler ausgegrenzt oder durch Mobbing stark unter Druck gesetzt worden. Die Opfer leiden oft jahrelang.

Mit der Aktion "Mobbingfreie Schule - Gemeinsam Klasse sein!" geht die Techniker Krankenkasse (TK) schon seit 2007 gegen Mobbing in der Schule vor. Zusammen mit den zuständigen Behörden und Ministerien aus zahlreichen Bundesländern bietet sie Schulen in Form des „Anti-Mobbing-Koffers“ umfangreiches Unterrichtsmaterial für eine Projektwoche an.

Interessierte Lehrkräfte können sich entweder an die zuständige Staatliche Schulberatungsstelle wenden oder unter der Internetseite der Techniker Krankenkasse www.tk.de einen regionalen Ansprechpartner für diese Aktion recherchieren.

Montag, 21. Juli 2014

Freianzeigen in Zeitungen und Zeitschriften gesucht

Unter dem Motto „Freie Plätze zu vergeben“ werden derzeit von uns verstärkt Redaktionen und Zeitungsverlage angegangen mit der Bitte um Berücksichtigung unserer Initiative bei nicht belegten Anzeigenplätzen.

Speziell für diese so genannten „Freianzeigen“ können wir der Presse mehrere Anzeigenmotive- bzw. Formate anbieten – ob nun einspaltig oder zweispaltig, farbig oder schwarz-weiß. Diese können von den Anzeigenverantwortlichen der Printmedien unter www.vorsicht-zerbrechlich.de/presse/ direkt selbst runtergeladen werden.

Sollten die Formate für den zur Verfügung stehenden Platz trotzdem nicht passen, können wir jederzeit auf die Schnelle eine Anzeige in der jeweiligen passenden Größe erstellen. Hierzu einfach ein kurzes Mail an info@vorsicht-zerbrechlich.de schicken.
 

Montag, 02. Juni 2014

Kindernotfallkarte nun fester Bestandteil der „Notruf-Pinnwand“

Mit unserer Anfang 2014 eingeführten „Notruf-Pinnwand“ verfolgen wir das Ziel, der Bevölkerung wertvolle Notrufnummern an die Hand zu geben, die ihnen bei jeder Notsituation schnelle Hilfe bieten – sei es bei einem Unfall, bei Krankheit und Vergiftungen oder auch bei Verlust der EC-Karte.  Zudem wollen wir auch Kindern und Jugendliche durch die „Notruf-Pinnwand“ wichtige telefonische Anlaufstellen geben, die ihnen z.B. bei häuslicher Gewalt, Missbrauch oder Problemen mit Drogen oder Mobbing schnell und diskret weiterhelfen können.

Ab sofort statten wir jede „Notruf-Pinnwand“ zusätzlich noch mit einer visitenkartengroßen Kindernotfallkarte aus, die sich leicht von der Pinnwand abtrennen lässt und in jedem Geldbeutel passt. Mit Hilfe dieser Karte erhalten beispielsweise Rettungskräfte am Unfallort schnellen Zugriff auf eine Vielzahl von wichtigen Informationen über das verunglückte Kind – von der Blutgruppe über Unverträglichkeiten gegen bestimmte Medikamente bis hin zu Allergien oder chronischen Krankheiten. Dadurch können schwere Behandlungsfehler von vornherein ausgeschlossen werden. Eine Kindernotfallkarte kann somit lebensrettend sein.

Montag, 28. April 2014

„Schlägst Du Dein Kind?“ Wie man gewalttätige Eltern ansprechen soll

Brüllen, Poltern, Kindergeschrei: Dringen diese Geräusche öfter aus der Wohnung nebenan, könnte häusliche Gewalt die Ursache sein. Also direkt das Jugendamt anrufen? Oder erst mal die Eltern ansprechen? Aber wie? Am besten mutig, verständnisvoll und frustrationsbereit.

Flippen Eltern immer mal wieder aus und schlagen ihre Kinder, reagieren sie möglicherweise auch in anderen Situationen aggressiv. Wer Nachbarn oder Freunde verdächtigt, dass sie bei ihrem Sohn oder ihrer Tochter handgreiflich werden, muss handeln, sollte aber auf jede Reaktion vorbereitet sein. Das sagt Andrea Buskotte, Fachreferentin für Gewaltprävention in der Landesstelle Jugendschutz Niedersachsen.

Siehe hierzu auch beiliegenden Bericht
 

Montag, 13. Januar 2014

Zugriffsstatistik 2013: Unsere Informationsangebote sind äußerst gefragt

Laut unserer aktuellen Zugriffsstatistik für das Jahr 2013 wurden über 40.000 mal Beiträge aus unserer Rubrik „Rat & Tat“ im vergangenen Jahr aufgerufen. Dabei fanden vor allem die Themen „Missbrauch“ und „Zivilcourage“ große Beachtung. Allein der Ratgeber „Zivilcourage! Hinschauen statt wegsehen“ wurde über 2.000 mal runtergeladen. Aber auch das Thema „Mobbing“ stieß auf großes Interesse bei unseren Website-Besuchern. So wurde beispielsweise der Beitrag „Häufige Fragen zum Mobbing“ mehr als 800 mal downgeloadet.

Neben der Rubrik „Rat & Tat“ wurde auch die Rubrik „Gut zu wissen“ mit ihren zahlreichen Hilfsangeboten im Internet sowie ihren Adressen von kompetenten Beratungsstellen und den verschiedensten Notruf-Telefonnummern stark frequentiert.

An dieser Stelle sei erwähnt, dass wir auch zukünftig versuchen werden, unsere Informationsangebote ständig zu aktualisieren und zu erweitern, um den Menschen weiterhin wichtige Entscheidungshilfen und Verhaltensratgeber an  die Hand zu geben.

Freitag, 25. Oktober 2013

Verteilung von „Schutzpfeifen“ in Grundschulen geplant

Unter dem Motto „Unsere Schutzpfeife macht Schule“, möchten wir zukünftig verstärkt mit Grundschulen zusammenarbeiten, um möglichst vielen Kindern dieses wirksame „Notrufinstrument“ zur Verfügung stellen zu können. Begleitend zur Verteilung der Pfeifen an die Schüler sollen diese jedoch auch noch zusätzlich im Unterricht auf das richtige Verhalten in Notfallsituationen hingewiesen werden. Hierzu stellen wir den Schulen zusätzliches Unterrichtsmaterial zur Verfügung.

Damit wir den Schülern die „Schutzpfeifen“ kostenlos zur Verfügung stellen können, sind wir jedoch auf die Hilfe von Sponsoren angewiesen. Wenn Sie daher diese tolle Aktion unterstützen möchten, erfahren Sie hierzu alles Notwendige unter der Rubrik Ihre Hilfe.

Montag, 16. September 2013

Bundesweite Plakataktion wird fortgesetzt

Die im Jahr 2012 gestartete Plakataktion „Gewalt gegen Kinder geht uns alle an“ geht in die Verlängerung. Nach den durchweg positiven Reaktionen auf unsere Plakate haben wir uns dazu entschlossen, dieses Plakatmotiv noch etwas länger zu verwenden.

Von mehreren hundert Plakatwänden wurden die Bürger bis dato schon dazu animiert, bei Gewalt gegenüber Kindern nicht einfach wegzusehen und vielmehr Solidarität und Zivilcourage zu zeigen. Jeder dieser Plakatwände wurde zu einem unübersehbares Zeichen gegen die zunehmende Gleichgültigkeit und dem ständigen Wegschauen. Auch in den nächsten Monaten noch sollen diese Plakate ihren Beitrag zu mehr Zivilcourage in diesem Land leisten.

Im kommenden Jahr will unsere Initiative dann jedoch über ein neues Motiv nachdenken. Dabei soll speziell das Thema Kindesmisshandlung aufgegriffen werden. Hoffentlich wird auch diese Plakatreihe ähnlich erfolgreich wie die aktuelle.

Montag, 22. Juli 2013

Für alle Fälle die richtige Nummer!

Im Rahmen der Initiative „Unsere Kinder sind unschlagbar“ möchten wir der breiten Bevölkerung in Form der „Notruf-Pinnwand“ ein wertvolles Informationsinstrument für alle möglichen Notfallsituationen kostenlos an die Hand geben.

Bei der „Notruf-Pinnwand“ handelt es sich um einen stabilen Wandplaner im Format DIN A4, auf dem sämtliche relevante Notrufnummern übersichtlich abgedruckt sind und der sich auch um wichtige Telefonnummern (wie die von Hausärzten, Schule oder Kindergarten) ergänzen lässt. Sie kann überall ohne Probleme angebracht werden und bietet schnelle Hilfe für Jung und Alt. Ein unverzichtbarer Alltagshelfer in jedem Haushalt. Die Kosten für Druck und Verteilung werden vollständig über Anzeigenpartner finanziert.

Als Teil der Initiative „Unsere Kinder sind unschlagbar“ soll jede aufgehängte „Notruf-Pinnwand“ gleichzeitig ein unübersehbares Zeichen gegen die zunehmende Gewalt gegenüber unseren Kindern werden. Ein Aufruf gegen Gleichgültigkeit und ständiges Wegschauen – ein Plädoyer für mehr Zivilcourage in diesem Land.

Nähere Informationen hierüber erfahren Sie unter der Rubrik Projekte

Freitag, 07. Juni 2013

Jedes vierte Kind erfährt Gewalt im Alltag

Fast drei Millionen Kinder in Deutschland (22,3 % aller Kinder) wissen, wie es ist, wenn Erwachsene zuschlagen! Nicht mit einem Klaps, sondern so, dass blaue Flecken zurückbleiben. Das zeigt die „Gewaltstudie 2013“ der Universität Bielefeld im Auftrag der Bepanthen-Kinderförderung.

Siehe hierzu auch beiliegenden Bericht

Montag, 13. Mai 2013

Online-Shop eröffnet

Lange hat es gedauert, doch nun können Interessenten bzw. Förderer Plakate und Merchandising-Artikel der Initiative „Unsere Kinder sind unschlagbar“ ganz bequem über unseren neuen Online-Shop bestellen.

Unsere Briefumschläge, Feuerzeuge und Kugelschreiber sind jedoch aus organisatorischen Gründen nicht einzeln, sondern nur in größeren Mengen beziehbar. Diese Artikel sind auch vornehmlich für Firmen und Großorganisationen gedacht, die damit aktiv Imagewerbung für sich selbst machen können. Interessierte Unternehmen können hierbei jederzeit ein individuelles Angebot über jede gewünschte Menge bei uns anfordern.

Sämtliche Erlöse aus dem Verkauf dieser Produkte fließen im übrigen direkt in unsere Präventions- und Öffentlichkeitsarbeit. Unser Online-Shop stellt somit ein wichtiges Instrument der Finanzierung unserer Initiative dar.

Freitag, 05. April 2013

Begleitflyer für „Schutzpfeife“ erstellt

Nachdem sich unsere „Schutzpfeife“ immer größerer Beliebtheit erfreut, haben wir uns dazu entschlossen, hierfür einen eigenen Infoflyer zu gestalten. Dieser wird fortan allen ausgelieferten „Schutzpfeifen“ mit beiliegen.

Darin wollen wir nicht nur auf die Aktion „Schutzpfeife“ sowie auf unsere Initiative näher eingehen, sondern gleichzeitig noch wertvolle Verhaltenstipps geben. Unter dem Motto „Was tun wenn es ernst wird?“ möchten wir den Kindern und Jugendlichen auf der Rückseite des Flyers zusätzlich handfeste Tipps an die Hand geben, wie sie sich in einer Notsituation richtig verhalten.

Zudem gibt der Flyer die Möglichkeit, Sponsoren - welche die Kosten für die Anschaffung der Pfeifen übernommen haben – mit einem eigenen Firmeneindruck gebührend zu erwähnen.

Auf alle Fälle stellt dieser neue Begleitflyer eine optimale Ergänzung zu unserer bisher so bewährten „Schutzpfeife“ dar.

Freitag, 15. Februar 2013

Kindernotfallkarte geplant

Die Initiative „Unsere Kinder sind unschlagbar“ plant für das Jahr 2013 die flächendeckende Einführung einer einheitlichen „Kindernotfallkarte“.

Mit der „Kindernotfallkarte“ sollen die Rettungskräfte am Unfallort möglichst viele Informationen über das verunglückte Kind erhalten. So sollen sie mit Hilfe der Karte schnellen Zugriff auf wichtige medizinische Daten wie Blutgruppe, Unverträglichkeit gegen bestimmte Medikamente, Allergien etc. bekommen. Dadurch können schwere Behandlungsfehler von vornherein ausgeschlossen werden.

Wann genau das Projekt gestartet werden soll und wie die Verteilung der Karten erfolgen soll steht derzeit noch nicht fest. Hierzu wollen demnächst die Verantwortlichen der Initiative konkrete Vorschläge unterbreiten.

Wir werden Sie auf alle Fälle über die Fortschritte bei diesem überaus wichtigen Projekt auf dem Laufenden halten.

Montag, 28. Januar 2013

Zusammenarbeit mit 1-2-3-Plakat.de

Im Rahmen der bundesweit angelegten Plakataktion „Gewalt gegen Kinder geht uns alle an“ wurde eine intensive Zusammenarbeit mit dem Plakatwerbeunternehmen 1-2-3-Plakat.de vereinbart. So werden sämtliche Großflächenplakate zukünftig über dieses Unternehmen geschaltet. 1-2-3-Plakakt.de bietet hierbei die Möglichkeit jede einzelne zur Verfügung stehende Großflächenplakatwand im gesamten Bundesgebiet buchen zu können – und dies zu besonders günstigen Konditionen.

Neben diesen Faktoren sprachen auch die einfache Abwicklung und die geringe Vorlaufzeit von ca. 3-4 Wochen für eine Zusammenarbeit mit dem Unternehmen. Zudem besteht bei 1-2-3-Plakat.de laut dem Mitbegründer der Initiative Stephan Krautwurst die Möglichkeit, „dass unsere Plakate kostenlos länger hängen dürfen, sofern es keinen Nachmieter für die entsprechende Plakatwand gibt“. „Dies erhöht natürlich unseren Werbeeffekt bei gleichen Kosten immens und macht die ganze Plakatkampagne umso effizienter“, so Stephan Krautwurst weiter.

An dieser Stelle möchten wir noch darauf hinweisen, dass unter dem Motto „Ihr Plakat gegen das Wegschauen“ jedermann auf direkte Art und Weise diese Plakataktion unterstützen kann. So können uns die Herstellungskosten für ein oder mehrere Großflächenplakate sowie die anfallenden Mietkosten für die Belegung der Plakatwände gesponsert werden. Nähere Informationen hierüber erfahren Sie unter der Rubrik Ihre Hilfe

Montag, 07. Januar 2013

Aktion „Werbebotschafter werden“ ein voller Erfolg

Im Juli 2012 starteten wir die Aktion „Werbebotschafter werden“. Dabei baten wir Privat- wie Geschäftsleute darum, uns bei der Verbreitung unserer Botschaft durch den Kauf von speziellen Werbeartikeln wie z.B. Briefumschlägen, Kugelschreiber, Feuerzeuge oder sogenannter „Schutzpfeifen“ zu unterstützen.

Das Fazit nach rund sechs Monaten Aktionslaufzeit fällt durchweg positiv aus. So haben uns seit Beginn der Aktion schon über hundert Personen bzw. Firmen als „Werbebotschafter“ unterstützt. Vor allem Geschäftsleute haben durch ihre Käufe mittlerweile bereits tausende von Briefumschlägen und Werbeartikeln in Umlauf gebracht. Mit jedem verschickten Brief, mit jedem verschenkten Werbeartikel - der unser Emblem trägt – werden dabei andere Menschen auf die besondere Verantwortung, die wir Erwachsene gegenüber Kindern in Notsituationen haben, aufmerksam gemacht.

Wir hoffen, noch möglichst viele Firmen und Privatpersonen von dieser originellen Art der „Öffentlichkeitsarbeit“ überzeugen zu können. Je mehr „Werbebotschafter“ gewonnen werden, desto mehr Menschen können wir mit unserem Anliegen erreichen.

Werden deshalb auch Sie zu unserem Werbebotschafter!

Nähere Informationen hierüber erfahren Sie unter der Rubrik Ihre Hilfe

Donnerstag, 15. November 2012

Vermehrt Fälle von Kindesvernachlässigung in Deutschland

Immer wieder sorgen Fälle von Kindesvernachlässigung bundesweit für Aufsehen. So wurde erst jüngst darüber berichtet, dass eine Frau zu ihrem Freund nach Sachsen-Anhalt zog und ihr elfjähriges Mädchen einfach allein in der Wohnung zurück ließ. Bei einer Hausdurchsuchung in einer Cottbuser Wohnung entdeckte die Polizei in der Kühltruhe die Leiche des auf Haut und Knochen abgemagerten Denis. Der Sechsjährige war zweieinhalb Jahre zuvor völlig entkräftet gestorben. Die zweijährige Michelle stirbt in der Wohnung ihrer Eltern in Hamburg an einem Hirnödem als Folge einer Mandelentzündung. Trotz des lebensbedrohlichen Zustandes ihres Kindes hatten die Eltern keine ärztliche Hilfe geholt. Der knapp zehn Monate alte Leon Sebastien wird in einer Wohnung in Sömmerda in Thüringen aufgefunden. Er ist verdurstet. Seine dreijährige Schwester wird unterernährt ins Krankenhaus gebracht.

Die Liste dieser Vorfälle ließe sich noch endlos fortsetzen. Aus diesem Grund haben wir einen neuen Beitrag in unser Informationsprogramm mit aufgenommen. Unter unserer Rubrik Rat und Tat steht Ihnen ab sofort im Bereich „Kinderschutz“ die Broschüre „Kindesvernachlässigung – Erkennen, Beurteilen, Handeln!“ zur Verfügung. Dieser Ratgeber, welcher vom Niedersächsischen Sozialministerium in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Kinderschutzbund erstellt wurde, soll vor allem Mitarbeiter der Jugendhilfe, Erzieherinnen, Familienhebammen sowie Lehrer und Kinderbetreuer dabei unterstützen, Fälle von Kindesvernachlässigung rasch zu erkennen. Jedoch bietet er auch für „Laien“ wertvolle Orientierungshilfen.

Montag, 13. August 2012

Neues Modell unserer „Schutzpfeifen“ eingetroffen

So genial wie einfach ist die Idee, die sich hinter unserer Aktion „Schutzpfeife“ verbirgt. Eine Pfeife ist die effektivste Art auf sich aufmerksam zu machen. Damit können sich Kinder und Jugendliche auf einfache und lautstarke Weise überall bemerkbar machen, wenn sie in Not oder Schwierigkeiten stecken.

Außerdem wird durch einen schrillen Pfiff nicht nur jeder umliegende Passant wirkungsvoll alarmiert, sondern auch der/die Angreifer verunsichert bzw. verschreckt. So lassen sich viele brenzlige Situationen bereits in der Entstehungsphase vermeiden. Oftmals ist unsere „Schutzpfeife“ schneller und wirkungsvoller wie jeder abgesetzte Notruf per Telefon.

Nachdem unser „altes“ Modell nicht mehr unseren Ansprüchen genügte, haben wir eine komplett neue Pfeife kreiert. Diese entspricht nun vollends den gewünschten Anforderungen. Sie ist klein und handlich und verfügt über einen Schlüsselanhängerring wodurch sie sich auch bequem an jedem Schlüsselbund befestigen lässt. Sie ist nicht aus Plastik, sondern aus äußerst widerstandsfähigen und stabilen Metall. Und zu guter Letzt verfügt sie über einen – was besonders wichtig ist - geradezu ohrenbetäubenden schrillen Pfeifton. Alles Kriterien, was eine gute „Schutzpfeife“ in der Praxis benötigt.

Um möglichst viele Kinder und Jugendliche in ganz Deutschland mit unseren „Schutzpfeifen“ auszustatten, sind wir jedoch auf die Hilfe von Sponsoren angewiesen.

Falls Sie daher diese tolle Aktion unterstützen möchten, erfahren Sie hierzu alles Notwendige unter der Rubrik Ihre Hilfe

Freitag, 20. Juli 2012

Werbebotschafter werden

Um die zunehmende Mentalität des Wegschauens und der Gleichgültigkeit in unserer Gesellschaft zu bekämpfen bedarf es aktiver Öffentlichkeitsarbeit. Diese kann jedoch nicht nur aus Plakat- und Anzeigenkampagnen bestehen. Auch Privat- und Geschäftsleute können uns bei der Verbreitung unserer Botschaften tatkräftig unterstützen.

Durch den Kauf von speziellen Werbeartikeln wie z.B. Briefumschläge, Kugelschreiber, Feuerzeuge oder sogenannter „Schutzpfeifen“ (die als Notrufinstrument dienen) – jeweils versehen mit dem Emblem der Initiative - kann jedermann zu einem „Werbebotschafter“ werden.

Denn mit jedem verschickten Brief, mit jedem verschenkten Werbeartikel können dadurch andere Menschen auf die besondere Verantwortung, die wir Erwachsene gegenüber Kindern in Notsituationen haben, aufmerksam gemacht werden.

Nicht nur unsere Initiative kann dabei von dieser originellen Idee profitieren. Gerade Firmen können durch die Verwendung dieser Artikel kräftig Imagewerbung für das eigene Unternehmen betreiben. Zeigen sie dadurch doch jeden – sei es ihren Kunden, Mitarbeitern oder Geschäftspartnern – dass ihnen die Belange von Kindern nicht egal sind und ihnen gesellschaftliches Engagement am Herzen liegt. Die Kosten dafür können sie zudem noch als Betriebsausgabe geltend machen.

Je mehr Personen bzw. Firmen zu unserem „Werbebotschafter“ werden, desto mehr Menschen können wir erreichen und deren Einstellung beeinflussen. Es entsteht dadurch ein geradezu unglaublicher Multiplikaktor-Effekt. Eine bessere Verbreitung unserer Botschaft bzw. eine effizientere Werbung für unser Anliegen können wir kaum erreichen.

Werden deshalb auch Sie zu unserem Werbebotschafter!

Nähere Informationen hierüber erfahren Sie unter der Rubrik Ihre Hilfe

Montag, 02. Juli 2012

Bundesweite Plakataktion gestartet

Mit der bundesweit angelegten Plakataktion „Gewalt gegen Kinder geht uns alle an“ möchten wir unsere Anliegen zu einer breiteren Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit verhelfen. Gerade mit Großflächenplakaten lassen sich eine Vielzahl von Menschen erreichen, um sie zu mehr Achtsamkeit gegenüber Kindesmisshandlungen bzw. Kindesmissbrauch aufzufordern

Jede Plakatwand soll zu einem unübersehbaren Zeichen gegen zunehmende Gleichgültigkeit und ständiges Wegschauen werden und zu mehr uneigennützigen Handeln animieren.

Unter dem Motto „Ihr Plakat gegen das Wegschauen“ kann sogar jedermann auf direkte Art und Weise diese Plakataktion unterstützen. Als Sponsor kann er die Herstellungskosten für ein oder mehrere Großflächenplakate sowie die anfallenden Mietkosten für die Belegung der Plakatwände übernehmen. Gerade Firmen sind hierbei vorrangig als Unterstützer angesprochen. Nähere Informationen hierüber erfahren Sie unter der Rubrik Ihre Hilfe

Montag, 11. Juni 2012

Die Statistik der Grausamkeit

Jede Woche sterben in Deutschland im Schnitt drei Kinder durch Gewalt oder Vernachlässigung. Insgesamt seien im vergangenen Jahr 2011 auf diese Weise 146 Kinder unter 14 Jahren ums Leben gekommen, sagte der Chef des Bundeskriminalamtes, Jörg Ziercke.

Damit sei diese Zahl zwar im Vergleich zu 2010 um ein Fünftel gesunken. Ziercke mahnte aber: „Jedes betroffene Kind ist eines zu viel. Jeder Fall von Gewalt an Kindern ist eine Tragödie.“ 114 Todesopfer waren sogar jünger als sechs Jahre.

Erst zuletzt war ein weiterer Fall bekanntgeworden: In Baden-Württemberg starb ein Mädchen wenige Tage vor seinem zweiten Geburtstag an Herz-Kreislauf-Versagen. Nach Angaben der Ermittler war das Kleinkind in einem verwahrlosten Zustand – die alleinerziehende Mutter sitzt in Untersuchungshaft und schweigt. Die Koblenzer Pädagogik-Professorin Kathinka Beckmann fordert deshalb, die Jugendämter finanziell besser auszustatten. „Das Budget richte sich manchmal eben nicht danach, was die Kinder, die Familien vor Ort brauchen, sondern nach der Haushaltslage.“ Der Vorsitzende der Deutschen Kinderhilfe, Georg Ehrmann, kritisierte, dass die 600 Jugendämter in Deutschland unterschiedlich arbeiteten. Es gebe keine einheitlichen Standards. Das System müsse reformiert werden.

Wie Ziercke ausführte, verzeichnet die Statistik für das vergangene Jahr 72 Kinder unter 14 Jahren, die Opfer eines versuchten Mordes oder versuchten Totschlags wurden – das sind rund ein Viertel mehr als im Jahr davor. Seit 2002 wurden insgesamt 1935 Kinder vorsätzlich oder fahrlässig getötet: „Das heißt, im Durchschnitt kamen in Deutschland jährlich knapp 200 Kinder gewaltsam ums Leben.“ Die in der polizeilichen Kriminalstatistik erfasste Zahl der körperlichen Misshandlung von Kindern ging im Jahresvergleich um sechs Prozent auf rund 4100 zurück – das waren als immer noch durchschnittlich elf Kinder pro Tag. Dagegen nahm der sexuelle Missbrauch von Kindern um knapp vier Prozent zu. „Über 14.000 Kinder wurden Opfer eines sexuellen Missbrauchs“, sagte Ziercke.

Zudem wurden 2011 täglich 17 Fälle im Bereich der Kinderpornografie gezählt. Die Statistik erfasst nur die Taten, die auch angezeigt werden. Das Dunkelfeld sei wesentlich größer, sagte der BKA-Chef.